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Umwelttipps 2017-07-17T10:51:06+00:00

Umwelttipps

Die Zeiten, in denen der gesamte Hausmüll in einen Abfalleimer entsorgt wurde, sind lange vorbei. Die Welt steht nie still, es gibt neue Entwicklungen, viele positiv, einige negativ. Die Einführung des Recyclings und das Verständnis Abfall als Wertstoff zu sehen, ist sicher als äußerst positive Wende zu betrachten. Doch durch die neuen und immer verbesserten Weiterverwertungen entstehen auch viele Unsicherheiten bei den Kunden, die es gilt auszuräumen. Einige davon sollen hier aufgefasst und ausgeräumt werden.

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir geben unser Bestes, um Ihre Fragen zu beantworten. Kontakt zum Müllabfuhrzweckverbande Biedenkopf.

 

DVD/CD

Film- und Musik- Streaming-Dienste lassen langsam aber sicher unsere geliebten DVD- und CD- Sammlungen überflüssig werden. Doch was tue ich, wenn ich meine Sammlung auflösen möchte? Verkaufen stellt hier sicher die beste Möglichkeit dar. Doch was passiert mit CDs unbeliebter Künstler oder selbst gebrannten CDs? CDs und DVDs bestehen überwiegend aus Polycarbonat, einem hochwertigen und teuren Kunststoff. Dieser Kunststoff wird umgeben von einer dünnen Schicht Aluminium, manchmal sogar von Silber oder Gold, damit die Daten gelesen werden können. DVDs und CDs sind recht leicht wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Laut Umweltbundesamt wird aus den alten CDs und DVDs meist Produkte für die Medizintechnik und der Automobilindustrie. Der beste Entsorgungsweg findet sich bei INTEGRAL in Marburg-Cappel und Dautphetal, denn dort werden CDs und DVDs in einem Sammelsystem angenommen und verwertet. Noch ein Hinweis zu Ihrer eigenen Sicherheit bei der Entsorgung: Nehmen Sie sich einen spitzen Gegenstand und zerkratzen Sie bei einer persönlichen Daten-CD die Leseoberfläche, damit Ihre Daten auch weiterhin Ihre bleiben.

 

 Stoff- für Plastiktüten

Laut Bundesregierung werden in der EU jährlich rund 100 Milliarden Plastiktüten verwendet und vor allem entsorgt. Davon gelangen etwa acht Milliarden in die Weltmeere und lösen dort verheerende Folgen aus. Meereslebewesen verwechseln das Plastik mit Nahrung und sterben. Zusätzlich dauert der Zerfall einer Plastiktüte zwischen 100 und 500 Jahren. Helfen Sie mit, reduzieren Sie den Durchschnittsverbrauch von 74 Plastiktüten pro Einwohner und Jahr in Deutschland. Nutzen Sie beim Einkauf Papiertüten oder noch besser Stofftaschen.

 

Einweg- und Mehrweg- gegen Glasflaschen

Stehend vor dem Mineralwasserstand kennt fast jeder die Entscheidung für die leichteren Mehrwegflaschen aus Plastik gegenüber den Glasflaschen. Der Gewichtsvorteil lässt den noch zurückzulegenden Weg subjektiv kürzer erscheinen. Die Bundesregierung rät keine Einwegflaschen zu kaufen und auf Mineralwasser in Mehrwegflaschen zurückzugreifen. Idealerweise sollte sich jedoch für die Mehrweg-Glasflaschen entschieden werden, da sie häufiger zurück in den Kreislauf geführt werden können.

 

Biomüll und die kompostierende Maisstärketüte, ist das sinnvoll?

Auf der Packung steht 100% recycelbar und gefertigt aus Maisstärke. Eigentlich eine gute Idee, um den Mülleimer vor feuchten Küchenabfällen zu schützen, jedoch kommen diese Maisstärketüten immer mehr in die Diskussion. Der Grund liegt an den Vergärungsanlagen, die aus Ihrem Bioabfall Energie und Dünger machen. Das Biogas kann nur unter Luftabschluss gewonnen werden. Die biologisch abbaubaren Biomülltüten benötigen jedoch Sauerstoff, um sich zu zersetzen. Auf dem eigenen Komposthaufen, kein Problem für die Anlagetechnik des Biogases ein großes Problem. Sie zersetzen sich nicht und müssen, fast wie normales Plastik, in einem aufwendigen Verfahren aus dem Biomüll herausgesucht werden.

Am Besten, Sie nutzen Zeitungspapier und falten es zu einem Behältnis und geben es dann in den Biomüll.