Sperrmüll

Die Einsammlung des Sperrmülls findet in den Kommunen mittels einer Anforderungskarte statt. Diese wird in den Stadtverwaltungen, Gemeindeverwaltungen, beim Müllabfuhrzweckverband und in Sparkassen ausgegeben. Die ausgefüllte Karte schicken Sie bitte frankiert an die aufgedruckte Adresse oder bringen Sie beim Müllabfuhrzweckverband Biedenkopf vorbei. Falls Sie eine Email-Adresse darauf angeben, wird Ihnen der Termin per Mail zugesandt.
Wichtiger Hinweis: Bitte achten Sie darauf, die angebotenen Sperrmüllkarten bitte sauber und in lesbarer Druckschrift auszufüllen. Leider wurden in der Vergangenheit vermehrt Karten unleserlich bzw. in Schreibschrift ausgefüllt und abgegeben, sodass diese erst mit Verzögerung eingelesen und bearbeitet werden konnten.

Zudem können Sie Sperrmüll auch Online anfordern. Zwei Abholungen pro Haushalt im selben Jahr sind für Sie kostenfrei.

Bitte beachten Sie, dass bis zum Abfuhrtermin bis zu vier Wochen vergehen können. Dauert Ihnen die Zeit bis zur Abfuhr zu lange, können Sie Ihren Sperrmüll in Ausnahmefällen auch eigenständig zur Müllumladestation nach Marburg bringen. Wichtig ist dabei, dass Sie den MZV zuvor informieren, damit Sie bei der Müllumladestation angemeldet sind. Bitte achten Sie darauf: Sperrmüll ist kein Bauschutt. Die Details, was zum Sperrmüll gehört, entnehmen Sie bitte den untenstehenden Informationen. Bitte keinen Sperrmüll in fest verschlossenen Behältnissen anliefern. Die Mitarbeiter müssen in der Lage sein, einen Blick auf die Gegenstände zu werfen. Mehrere Selbstanlieferungen an einem Tag sind bis zu einer Gesamthöchstgrenze von 10 Kubikmetern möglich. Bitte informieren Sie dazu den Mitarbeiter der Müllumladestation bei Ihrer ersten Anlieferung.

Das Marburger Recycling-Zentrum (Gisselberger Str. 33, 35037 Marburg, Tel.: 06421/873330) bietet die Möglichkeit, noch gebrauchsfähige Möbel abzuholen, um diese wieder aufzubereiten und in Gebrauchtwarenhäusern erneut verkaufen zu können. Sie leisten somit einen Beitrag zur Abfallvermeidung und Wiederverwendung.

Achten Sie bitte darauf, den Sperrmüll erst am Vorabend der Einsammlung an den Straßenrand zu stellen.

Das kann in den Sperrmüll:

Prinzipiell werden alle sperrigen Haushaltsgegenstände, die aufgrund ihrer Größe nicht in die Restmülltonne passen, abgeholt. Kurz gesagt wird all das mitgenommen, was Sie auch bei einem Umzug mitnehmen würden und nicht fest mit dem Haus verbaut ist. Im Einzelnen sind das etwa:

  • Möbel aus Holz oder Kunststoff, sperrige Holz- oder Kunststoffteile
  • Matratzen, Bettdecken, Kissen, Bettroste (nur Holz oder Holzrahmen mit Sprungfedern)
  • Kunststoffteile (Wäschekörbe, sperriges Kinderspielzeug ohne Metallteile)
  • Gegenstände aus Metall
  • Teppiche und Teppichböden (aufgerollt)

Alle Gegenstände dürfen nicht länger als zwei Meter und nicht breiter als ein Meter sein. Das Maximalvolumen beträgt höchstens 10 Kubikmeter. Das Gewicht darf 50 Kilogramm nicht überschreiten.

Bitte achten Sie darauf, den Sperrmüll an einer gut zu erreichenden Stelle bereitzustellen. Hierfür eignet sich der zur Fahrbahn liegende Rand des Gehwegs. Sollte kein Gehweg vorhanden sein, nutzen Sie bitte den äußersten Fahrbahnrand, um den Verkehr nicht zu beeinträchtigen. Sie erleichtern uns damit die Arbeit.

Was gehört nicht zum Sperrmüll?

  • Hausmüll, Tapetenreste und sonstige Teile, die in die Mülltonne passen
  • Sperrige Teile, die nicht aus Haushalten stammen, z. B. Altreifen, Autoteile, Gartenhäuschen, Gartenzäune und ähnliches
  • Elektroaltgeräte – diese bitte bei Integral anmelden
  • Wand-, Boden- und Deckenverkleidungen (nur Innenbereich), Baustellenabfälle siehe hier
  • Mineralische und asbesthaltige Abfälle
  • Alle Gegenstände, die auch in die Restmülltonne passen.

Wenn Sie Unterstützung zur Ermittlung Ihrer Sperrmüllmenge benötigen, klicken Sie bitte hier: Berechnung der Sperrmüllmenge